Freitag Abend waren wir das erste Mal auf dem Seoul Tower (am Gaisberg quasi). Der Turm steht auf einem Hügel mitten in Seoul. Zuerst fährst du mit der Seilbahn auf den Hügel (zum wandern war es schon zu spät) und dann mit dem Lift auf den Turm. Da hat man dann einen ziemlich geilen Überblick über die Stadt und wundert sich danach nicht mehr warum man immer so lang unterwegs ist. Seoul hat ca. 14 Mill. Einwohner und mit dem Umland (Incheon ist quasi das Wals von Seoul) sind es 24 Millionen. Über dieses ganze Gebiet geht auch das U-Bahn Netz, und ist damit wohl eines der größten überhaupt (und auch sehr gut). Schauts euch die Fotos an (auf Link unterbei klicken). Mit der Lupe könnt ihr die Bilder größer machen, oder ihr klickts auf Diaschau (links).
http://picasaweb.google.com/pauliseoul/Seoul_Tower#
Dienstag, 16. September 2008
Freitag, 12. September 2008
Weissbier und Leberkas
Am Donnerstag war es das erste Mal soweit! Nachdem ich wider Erwarten meinen Reisepass zurückbekommen habe (sogar mit dem richtigen Visum) bin ich nicht ganz zufällig bei einem deutschen Restaurant vorbei. Erdinger Weißbier mit Solletti-Brezeln und dabei die Korea Times lesen… wunderschön! Aber mit knapp unter EUR 10 war es das teuerste Weißbier dass ich je getrunken habe (und ich hab schon an vielen Orten Weißbier getrunken). Um den gleichen Preis krieg ich 3 Liter einheimisches Bier beim koreanischen Wirten. Als Draufgabe gabs dann am Abend ein Leberkässemmel) beim Meili aus St. Johann (mit viel zu wenig Leberkäs um EUR 3,60, dafür aber mit Estragon Senf und Efko Gurkerl). Dieser Metzger ist in Itaewon, dort kriegst du Essen aus fast jedem Land – ziemlich geiles Viertel, aber halt total viele Europäer dort... hehe
Das mit dem Fotoalbum haut derzeit nicht so hin, also anbei der Link zum Webalbum:
http://picasaweb.google.com/pauliseoul/ WeissbierUndLeberkas#
Das mit dem Fotoalbum haut derzeit nicht so hin, also anbei der Link zum Webalbum:
http://picasaweb.google.com/pauliseoul/ WeissbierUndLeberkas#
Sonntag, 7. September 2008
Ko-Yon Games
Das sind sportliche Wettkämpfe in Baseball, Basketball, Eishockey, Rugby und Fußball zwischen der Korea Universität und der Yonsei Universität (auch in Seoul). Für die koreanischen Studenten ist das das Größte. Tage vorher beginnen offizielle Cheerleader-Proben für alle am Campus. Die Games finden im Olympiapark statt und die Koreaner singen und tanzen stundenlang durch. Nach Ende des Spiels wird gemeinsam mit dem Gegner(!) gefeiert wobei in vielen Bars und Restaurants gratis Alkohol und Essen zur Verfügung gestellt wird. Auf den Straßen rund um die Uni gings am Samstag zu wie beim Carneval von Rio (singen, tanzen, in großen Gruppen durch die Straßen ziehen). Absolventen der Unis laden zusätzlich noch viele auf Getränke ein. Da machen quasi tausende Studenten gleichzeitig eine Bierrallye.
Ich hab mir nur das Baseball-Spiel am Freitag angeschaut und sonst die Zeit für die Erkundung des Stadtzentrums genutzt (siehe Fotos).
Ich hab mir nur das Baseball-Spiel am Freitag angeschaut und sonst die Zeit für die Erkundung des Stadtzentrums genutzt (siehe Fotos).
| Ko-Yon |
Schulanfang
Am Montag war ich das erste Mal studieren auf einer „richtigen“ Universität. Im Gegensatz zur FH, wo uns ja der Stundenplan vorgegeben wird, kann ich mir hier die Kurse selber aussuchen. Es gibt ungefähr 25 verschiedene Kurse in der Business School auf Englisch und dann die meisten nochmals zu 3 oder 4 verschiedenen Zeitpunkten. Die Herausforderung dabei ist sich einen Stundenplan zusammenzubasteln, der sich nicht überschneidet aber auch alles beinhaltet was einen interessiert (bzw. interessieren sollte).
Nachdem ich mir in den ersten drei Tagen rund 10 Kurs-Vorstellungen angehört habe, habe ich mich dann für 6 Kurse entschieden (5 muss ich machen, hab also quasi ein Streichergebnis). Ganz lustig diese Einkaufsphase, weil man streicht halt 100mal wieder alles durch und schaut dass der Stundenplan auch eine halbwegs günstige Freizeitplanung zulässt. Ich glaube am spannendsten werden die Kurse International Business (viele Gruppenarbeiten und ein Besuch bei Samsung oder LG) und Regional Studies II in dem es um Japanische Wirtschaft geht. Dann hab ich 3 Finanzkurse (von Anfänger bis International mit Börse und Währungen ). Da bin ich einmal der einzige Nicht-Koreaner was in der ersten Stunde schon relativ witzig war. Am Freitag hab ich einen Marketing-Kurs mit vielen abwechselnden Gastprofessoren. Da werd ich mir aber leider nicht alle anhören können, weil ich für Ausflüge den Freitag wohl manchmal schwänzen muss (…Streichergebnis?). Stundenplan --> siehe Fotos.
Koreanisch Sprachkurs mache ich keinen, man kommt auch ganz gut mit Händen und Füssen durch (manchmal sogar mit Englisch).
Außerdem hab ich es jetzt geschafft im Wohnheim ein Einzelzimmer zu erhalten, weil einer ausgezogen ist. Darüber bin ich sehr froh (kostet jetzt ca. EUR 300 p.m. statt 250 – was meine 8m² neue Freiheit auf jeden Fall wert sind)!

Nachdem ich mir in den ersten drei Tagen rund 10 Kurs-Vorstellungen angehört habe, habe ich mich dann für 6 Kurse entschieden (5 muss ich machen, hab also quasi ein Streichergebnis). Ganz lustig diese Einkaufsphase, weil man streicht halt 100mal wieder alles durch und schaut dass der Stundenplan auch eine halbwegs günstige Freizeitplanung zulässt. Ich glaube am spannendsten werden die Kurse International Business (viele Gruppenarbeiten und ein Besuch bei Samsung oder LG) und Regional Studies II in dem es um Japanische Wirtschaft geht. Dann hab ich 3 Finanzkurse (von Anfänger bis International mit Börse und Währungen ). Da bin ich einmal der einzige Nicht-Koreaner was in der ersten Stunde schon relativ witzig war. Am Freitag hab ich einen Marketing-Kurs mit vielen abwechselnden Gastprofessoren. Da werd ich mir aber leider nicht alle anhören können, weil ich für Ausflüge den Freitag wohl manchmal schwänzen muss (…Streichergebnis?). Stundenplan --> siehe Fotos.
Koreanisch Sprachkurs mache ich keinen, man kommt auch ganz gut mit Händen und Füssen durch (manchmal sogar mit Englisch).
Außerdem hab ich es jetzt geschafft im Wohnheim ein Einzelzimmer zu erhalten, weil einer ausgezogen ist. Darüber bin ich sehr froh (kostet jetzt ca. EUR 300 p.m. statt 250 – was meine 8m² neue Freiheit auf jeden Fall wert sind)!
Montag, 1. September 2008
Feilschen beim Elektrohändler
Der Techno-Mart (koreanischer Saturn) ist gar nicht so arg groß für eine Stadt diesen Außmaßes (ca. 7 Mal Media Markt Alpenstraße). Aber das wirklich bemerkenswerte daran ist, dass lauter kleine Einzelhändler mit fast deckungsgleichem Angebot dort ihre Waren präsentieren. In den ersten 5 (von 10) Stockwerke sind Fotos und Handys, dann nur Handys und dann Laptops und Computerzubehör. Und überall wird heftig gefeilscht. Die „Rufpreise“ sind etwas höher als daheim und gehen dann meistens knapp drunter. Wie viel wirklich geht haben wir noch nicht herausgefunden. Großartige elektronische Schnäppchen hab ich aber noch keine gesehen.
Handeln ist überall üblich in Korea (nur bei den Stempelmarken hab ich mich nicht getraut)! Das Ganze läuft über Eintippen am Taschenrechner, weil dass mit der Verständigung haut noch nicht so hin.
Am 10. Stock war eine Aussichtsterasse von wo aus man einen schönen Überblick über die Häuser auf der anderen Han-Seite hat (siehe Fotos).
Handeln ist überall üblich in Korea (nur bei den Stempelmarken hab ich mich nicht getraut)! Das Ganze läuft über Eintippen am Taschenrechner, weil dass mit der Verständigung haut noch nicht so hin.
Am 10. Stock war eine Aussichtsterasse von wo aus man einen schönen Überblick über die Häuser auf der anderen Han-Seite hat (siehe Fotos).
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| Technomart |
Sonntag, 31. August 2008
Wochenende
Freitag waren wir in Myeong-Dong (große Einkaufsstraße), danach im nahegelegenen Freilichtmuseum.
Am Abend ging’s dann zum Clubbing nach Hongdae (ab ca. 23h). Bum voll die Hip-Hop und Electronic Clubs...wie die Ölsardinen. Werd dort kein Stammkunde werden, aber war totzdem sehenswert. Ich weiß jetzt auch dass die U-Bahn in ganz Seoul erst ab 5:30h fährt und bis ca. 24h.
Samstag war Welcoming-Party ab Nachmittag im Unigelände. Da gab’s unter anderem kalten Schweinsbraten (genau gleich wie der unsere – nur halt mit Stäbchen zu essen…).
Morgen, Sonntag(!) geht’s zum koreanischen Saturn (Techno Mart). Auf den bin ich schon sehr gespannt.
Am Abend ging’s dann zum Clubbing nach Hongdae (ab ca. 23h). Bum voll die Hip-Hop und Electronic Clubs...wie die Ölsardinen. Werd dort kein Stammkunde werden, aber war totzdem sehenswert. Ich weiß jetzt auch dass die U-Bahn in ganz Seoul erst ab 5:30h fährt und bis ca. 24h.
Samstag war Welcoming-Party ab Nachmittag im Unigelände. Da gab’s unter anderem kalten Schweinsbraten (genau gleich wie der unsere – nur halt mit Stäbchen zu essen…).
Morgen, Sonntag(!) geht’s zum koreanischen Saturn (Techno Mart). Auf den bin ich schon sehr gespannt.
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| Weekend 1 |
Parteienverkehr Mo-Fr 9-18h
Am Donnerstag hatte ich den ersten Kontakt mit dem hiesigen Amtsschimmel. Bei der Einwanderungsbehörde wollten wir unser Visum aufpeppen (damit wir öfters ein- und ausreisen können) und den Meldezettel für Ausländer (heißt tatsächlich ALIEN Registration) ausfüllen.
Da hab ich dann auch der erste mal ein Gefühl für die Distanzen in Seoul gekriegt. Unsere Schule liegt im Norden und wir mussten relativ weit in den Osten der Stadt.
Dauer der U-Bahnfahrt: ca 1h (nur hin)! Da ist ja jeder Mondseer fast schneller beim Amt in Linz, aber egal, ich hab eh Urlaub.
Im Amt: Nummer ziehen(!), Stempelmarken kaufen (ca. 40 EUR) und eineinhalb Stunden warten bis ich dran komme (also fast wie daheim). Dann war alles ok. In sehr gebrochenem Englisch teilte er mir mit, er schickt mir meinen Pass in 2 Wochen zurück. Beim Flo (der mit mir studiert) hat dass gar nicht hingehaut. Der war dann am nächsten Tag noch einmal dort und die haben ihn woanders hingeschickt (dafür sind sie nicht zuständig und ich wäre anscheinend auch nie dort gewesen). Bin schon gespannt ob ich meinen Pass (mit dem richtigen Visum) zurückkriege.
Da hab ich dann auch der erste mal ein Gefühl für die Distanzen in Seoul gekriegt. Unsere Schule liegt im Norden und wir mussten relativ weit in den Osten der Stadt.
Dauer der U-Bahnfahrt: ca 1h (nur hin)! Da ist ja jeder Mondseer fast schneller beim Amt in Linz, aber egal, ich hab eh Urlaub.
Im Amt: Nummer ziehen(!), Stempelmarken kaufen (ca. 40 EUR) und eineinhalb Stunden warten bis ich dran komme (also fast wie daheim). Dann war alles ok. In sehr gebrochenem Englisch teilte er mir mit, er schickt mir meinen Pass in 2 Wochen zurück. Beim Flo (der mit mir studiert) hat dass gar nicht hingehaut. Der war dann am nächsten Tag noch einmal dort und die haben ihn woanders hingeschickt (dafür sind sie nicht zuständig und ich wäre anscheinend auch nie dort gewesen). Bin schon gespannt ob ich meinen Pass (mit dem richtigen Visum) zurückkriege.
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